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Archive for April, 2007

Wettbewerbswidrigkeit von elektronischer Werbung oder der Mythos der mutmaßlichen Einwilligung – Teil 3 (E-Mail und SMS)

27. April 2007 - RA Steinle LL.M.

Das Versenden unverlangter E-Mail- oder SMS-Werbung stellt eine unzumutbare Belästigung im Sinne des § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG dar – da Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts und im gewerblichen Bereich ein rechtswidriger Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb.

Arbeiten in Polen (Arbeitsnehmerfreizügigkeit): Neue Regelungen 2007

26. April 2007 - RA Dr. Schindler, Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

Das polnische Ministererium für Arbeit und Sozialpolitik hat die Zugangsbeschränkungen für ausländische Arbeitnehmer in Polen aufgehoben (Erlaß vom 10. Januar 2007, Dziennik Ustaw 2007, Nr. 7, Pos. 54). Demnach können Arbeitnehmer aus den alten EU-Mitgliedsstaaten und den EFTA-Staaten nunmehr ungehindert in Polen tätig werden. Eine Arbeitserlaubnis ist nicht mehr erforderlich.

Wettbewerbswidrigkeit von elektronischer Werbung oder der Mythos der mutmaßlichen Einwilligung – Teil 2 (Faxwerbung, elektronische Anrufmaschinen)

25. April 2007 - RA Steinle LL.M.

Unverlangt übermittelte Faxwerbung ist in vielerlei Hinsicht ein Ärgernis. Zum einen entstehen hierdurch Mehrkosten (Toner, Papier, etc.), das Telefaxgerät wird in der Zeit der Werbesendung blockiert. Ferner erfordern Telefaxe generell eine gesteigerte Aufmerksamkeit – bei übermäßig viel Werbung besteht die Gefahr, daß wichtige und eilbedürftige Faxe verloren gehen.

Wettbewerbswidrigkeit von elektronischer Werbung oder der Mythos der mutmaßlichen Einwilligung – Teil 1 (Telefonwerbung)

23. April 2007 - RA Steinle LL.M.

Das Bewerben mittels Telefon, Telefax, E-Mail oder SMS kann gem. §7 Abs. 2 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) eine wettbewerbsrechtlich relevante „unzumutbare Belästigung“ darstellen, wenn keine Einwilligung des Beworbenen vorliegt.

Die Rechtslage beim Domain-Grabbing

17. April 2007 - RA Steinle LL.M.

Das Oberlandesgericht (OLG) München hatte kürzlich in seiner Entscheidung vom 5.10.2006 (Az. 29 U 3143/06) wieder Gelegenheit, sich zu dem bereits hinreichend bekannten und abgeurteilten Thema „Domaingrabbing“ zu äußern.